Was ist passiert - Gerechtigkeit für Manfred Theißen

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Was ist passiert

Meine Geschichte


1990 kam ich nach Greifswald und eröffnete dort einen Möbelhandel. Im gleichen Jahr stellte ich auf Bitte ihrer Schwägerin die mittellose 23jährige Sabine C., obwohl ungelernt, als Verkäuferin ein. Es dauerte 4 Jahre, bis diese mit mir ein Verhältnis begann. Bedingung, ich musste mich von meiner Frau, mit der ich damals 26 Jahre zusammen war, trennen. Ich war so blöd! Von da an konnte Sabine C. leben in Wohlstand. Dezember 1997 kam eine Tochter zur Welt. Meine damalige Frau ließ sich deshalb scheiden und im Oktober 1998 wurde geheiratet. Ich hatte inzwischen ein großes Einkaufzenter (EKZ) gebaut mit integriertem Möbelhandel. Auch mit Immobilienhandel verdiente ich gutes Geld. 2005 übernahmen wir, auf Namen meiner Frau, den Möbelhandel. Dafür wurde als Steuerberater Dr. Schröder engagiert. Oktober 2008 übernahmen wir, auf Namen meiner Frau, das in Insolvenz befindliche, zweitgrößte Möbelgeschäft in Greifswald. Alles lief sehr gut. Dachte ich!!!

Am 23. Juni 2009 provozierte meine Frau einen Streit und zog in der Folge mit unseren beiden Töchtern zu ihren Eltern. Ich bekam einen Nervenzusammenbruch, schwere Durchfälle und wurde ins Krankenhaus eingewiesen. Man machte dort auch eine Herzkathederuntersuchung und stellte einen Riss in der Hauptarterie des Herzens fest. Dieser wurde mit einem Stent repariert.
Am Tag danach erklärte meine Frau mir, auf meine Frage danach, dass sie mich nicht mehr liebe und ich gehen könne. Am selben Tag, dem 02. Juli 2009 zog ich aus unserem Haus aus. Ich wohnte dann bei meinem Bruder Kurt in Mönchengladbach und seit Mitte Juli in Greifwald bei den Eheleuten Uli H. Diese waren die besten Freunde meiner Frau, sagten sich aber sofort von ihr los als sie sahen was sie mit mir machte und sie zählen heute zu meinen besten Freunden. (Uli ist leider am 04.06.2013 verstorben)

Nach der Trennung versuchte ich immer wieder mit meiner Frau einvernehmlich eine Vermögensaufteilung zu erreichen. Bald musste ich aber erkennen, dass sie nicht gewillt war sich mit mir zu einigen. Wir hatten im Jahre 2004 einen Ehevertrag gemacht und alle Vermögen auf meine Frau transferiert. Wir waren uns damals einig, dass dies notwendig war um unser Familienvermögen zu schützen und, dass dies vorübergehend war. Meiner Frau war damals klar, dass alleine ich dies Vermögen geschaffen habe und sie absolut Nichts dazu beigetragen hatte. Ich verstand die Welt nicht mehr, wie konnte mich der Mensch den ich am meisten liebte so betrügen wollen. Es war mir klar, dass ein anderer Mann dahinter stecken musste der ihre Habgier schürte, denn meine Frau würde alleine nicht zurechtkommen.  

Ich fuhr zu meinen Freunden, oder die ich wenigstens dafür hielt und klagte denen mein Leid. So fuhr ich auch zu Uwe Schulz. Ihn traf ich aber nicht an, sondern den Sohn seiner Lebensgefährtin. Von diesem bekam ich die Telefonnummer unter der ich Uwe Schulz erreichen konnte. Am 24. Juli erinnerte mich mein Handy „Geburtstag Uwe Schulz“. Deshalb gratulierte ich ihm telefonisch und klagte ihm natürlich mein Leid. Er unterbrach mich, er habe Gäste und ich solle doch mal zu ihm kommen wenn er mehr Zeit habe. Wir vereinbarten den 27. Juli. Bei dem Besuch erzählte ich ihm ausführlich die ganze Situation. Seine Reaktion war sofort: Das kann Sabine nicht mit dir machen, ich fahre zu ihr und rede mit ihr. Davon riet ich ihm aber ab, denn ich hatte bei meinen Einigungsversuchen jedes Mal von ihr gehört: Das muss ich aber noch besprechen, und dann habe ich nichts mehr von ihr gehört. Uwe Schulz offerierte mir dann die Idee mit einem Wechsel, weil ein Freund von ihm damit gute Erfahrungen gemacht hatte. Auf meine Fragen und Einwände erklärte er mir, dass nicht er sondern ein anderer den Wechsel unterschreiben ließe. Ich müsse ihm nur Wechsel, und Sabines Bild und Unterschrift geben. Ich schlug sein Angebot aber aus mit dem Hinweis, dass wir am 31. Juli einen erfolgversprechenden Einigungstermin mit unseren Anwälten hätten.

Am Tag vor dem Termin 31.07.2009 erhielt mein Anwalt ein Fax von ihrem Anwalt, worin ein Einigungsvorschlag gemacht wurde, der meinen Anwalt veranlasste den Termin abzusagen. Dieses Fax mit Einigungsvorschlag sollte aber für mich noch sehr wichtig werden, sprach man mir darin doch einen großen Teil des Vermögens zu. Dies wurde aber von der OLG Richterin später nicht anerkannt!?

Vom Ehevertrag war bis zum 20.08.2009 keine Rede. Erst an diesem Tag rief sie die Kommissarin Ernst an und erklärte, dass sie Angst um ihr Leben und das ihrer Kinder habe, weil ihr eingefallen ist, dass sie ja einen Ehevertrag seit 2004 hat und Manfred Theißen bewusst ist, dass er jetzt nichts mehr hat.

Weiterhin versuchte ich mit ihr eine gütliche Einigung zu bekommen, zuletzt der zwanzigste Versuch am 05. August. An diesem Tag traf ich auch ihre Eltern, die mir durch ihre Art und Weise klar machten, dass keine Aussicht auf eine Einigung bestand. Ich ließ mir deshalb von Uli H. ein Wechselheft geben, druckte Foto und Unterschrift aus, druckte auf anwaltlichen Rat eine Forderungsaufstellung und fuhr damit am 06. August zu Uwe Schulz weil die Wechselsache, nach 20 Einigungsversuchen, für mich der letzte Strohhalm war um wenigstens einen kleinen Teil zu bekommen von dem was mir zusteht, ohne lange zu prozessieren.

Wir haben an seinem Küchentisch gesessen und über die Sache gesprochen. Meine mitgebrachten Unterlagen lagen auf dem Küchentisch. Im Gespräch betonte ich, dass Sabine keinesfalls etwas Böses passieren soll. Er versicherte mir: ihr wird kein Haar gekrümmt. Ich hatte schließlich folgende Fragen: Wer soll den Wechsel unterschreiben lassen? Was soll ich dafür bezahlen? Hierauf antwortete er sehr ausweichend, so dass für mich feststand von der Sache Abstand zu nehmen. Dann klingelte es an seiner Haustüre und er sagte: das ist der Kranfahrer, der muss für mich ein Boot umsetzen, komm gehe mit raus. Draußen sagte ich ihm: Uwe wir lassen die Sache mit dem Wechsel bitte gebe mir die Unterlagen die auf dem Küchentisch liegen. Er war sehr mit dem Kranfahrer beschäftigt und sagte zu mir: du siehst ich kann jetzt nicht. Ich werde die Unterlagen vernichten, du kannst dich darauf verlassen. Leider tat ich dies und fuhr weg. Welch schlimme Auswirkungen der Besuch bei Uwe Schulz noch für mich haben würde konnte ich nicht ahnen!

Am nächsten Tag (07.08.) wandte ich mich noch einmal schriftlich, eindringlich an meine Frau, sich doch im Interesse unserer Kinder mit mir zu einigen. Wieder keine Antwort.

Nach der Trennung wollte ich natürlich herausbekommen welcher Mann dahinter steckt. Schon nach sehr kurzer Zeit sagte mir Herr Liebel: Es ist der Steuerberater Schröder. Meine Antwort war: mit jedem Mann auf der Welt würde sie eher ein Verhältnis anfangen aber nicht mit dem. Wenn der Schröder mit seiner Frau zu einer Mandantenbesprechung bei uns war und er seine Frau mal wieder wie den letzten Dreck behandelt hatte sagte meine Frau zu mir: das wäre kein Mann für mich, wie der seine Frau behandelt ist unmöglich.

Am 14. August fuhr ich mit unseren beiden Töchtern und der Familie Martens zu einem lange geplanten Urlaub nach Kroatien. Was während dieser Zeit in Greifswald geschah konnte ich nicht ahnen.

Am 17. August fuhr Uwe Schulz jedenfalls zu meiner Frau nach Greifswald ins Möbelhaus. Über diesen Besuch gibt es mindestens zwei Versionen.

Laut Protokoll (überwiegend geschrieben von Schröder) und Aussage von meiner Frau sagte Schulz zu ihr, er habe von mir den Auftrag bekommen sie für ein Honorar von 600.000 Euro umbringen zu lassen. Er habe ihr aber angeboten sie leben zu lassen wenn sie ihm 250.000 Euro bezahlt. Diese Aussage wurde bei ihren weiteren Vernehmungen immer anders erzählt, weshalb z. B. der Mordvorwurf von der Staatsanwaltschaft fallen gelassen werden musste. Bei ihrer Zeugenvernehmung am 24. August 2010 bei der Gerichtsverhandlung vor dem Amtsgericht Greifswald stellte sie, zur Verwunderung des Staatsanwaltes, gar Schulz als ihren Lebensretter dar, dem sie 250.000 Euro angeboten hat.

Laut Zeugenaussage von Norbert Kühl bei der Gerichtsverhandlung vor dem Landgericht Stralsund hat er Schulz zufällig bei einem Autohaus getroffen. Dort erzählte Schulz ihm, er sei zu Sabine gefahren um ihr ins Gewissen zu reden, dass sie dies mit Manfred nicht machen könne. Alles was dann geschah sei dann von dem Steuerberater inszeniert worden. Leider wurde diese Aussage, wie Vieles, was mich entlastet hätte, weder beachtet noch protokolliert. Diese Aussage deckt sich aber mit dem Protokoll Punkt 2.) eines Gespräches welches ich im Beisein von Frau Preszly am 13. April 2012 mit Uwe Schulz geführt habe (siehe weiter unten).

Es passierte dann, während meiner Urlaubsabwesenheit allerhand. Z. B. Vernehmung von Zeugen, alle von meiner Frau benannt, die bis auf Uli H. und U. Kuse nur negativ über mich berichteten. Herr Kuse bekam danach von Frau Theißen die Kündigung weil er zu positiv über mich gesprochen hatte. Natürlich machte auch Schröder seine Aussage gegen mich. Wer nur ein wenig Feeling hat, der kann zwischen den Zeilen sehr gut herauslesen, dass dieser Herr mehr als der Steuerberater von Frau Theißen ist. Sie und Schröder bestritten bei ihren Vernehmungen aber immer vehement eine Beziehung miteinander zu haben.

Dann wurde von der Kripo mit versteckter Kamera ein Video gedreht von einem Gespräch von Frau Theißen und Herrn Schulz. In dem Gespräch versucht sie 37 Minuten lang vergeblich, Schulz zu einer eindeutigen Aussage zu bewegen, er habe von mir einen Mordauftrag erhalten. Dieses Gespräch enthält viele Ungereimtheiten, die aber offensichtlich Polizei und Staatsanwalt nicht bemerkten. (Video liegt vor!)

Man versuchte zweimal bei Richter Könning einen Haftbefehl gegen mich zu bekommen, was dieser aber ablehnte. Erst eine Bereitschaftsrichterin stellte dann am Abend kurz vor meiner Verhaftung den Haftbefehl gegen mich aus.

Ich verbrachte also 14 Tage, zusammen mit meinen zwei Töchtern und der Familie Dr. Marten, den Urlaub in Kroatien. Am 29.08.09 ging es auf die Heimreise. Familie Dr. Marten in ihrem Van und ich mit beiden Mädels in meinem Mercedes. Nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland, von Österreich kommend, bemerkte ich auf der Autobahn A8 zwei 5-er BMWs, die mal vor, mal hinter mir fuhren, aber ich dachte mir nichts dabei. Bis einer der Wagen vor mir zeigt „Polizei, Bitte folgen“. Natürlich überlegte ich was ich denn verbrochen haben könnte. Die Geschwindigkeit von 120 km/h hatte ich eingehalten. Es könnte wohl sein, dass man gesehen hatte wie ich mit meinem Handy hantierte, denn ich hatte jetzt wieder meine Vodafone Sim-Karte drin und wollte mich einloggen. Im Urlaub hatte ich eine T-Mobile Sim-Karte benutzt weil Vodafone in Kroatien viel zu teuer war. Die Nummer dieser Karte hatte ich auch allen mitgeteilt, die mich eventuell erreichen wollten. Herrn Uwe Schulz aber hatte ich diese Nummer nicht mitgeteilt.

Wir fuhren dann an eine Autobahnausfahrt, d. h. der 5-er BMW Nr. 1, ich, Dr. Marten und der 5-er BMW Nr. 2. Ich fuhr die Seitenscheibe herunter wo sich eine Beamtin vorstellte und auf meine Frage nach dem Warum, antwortete, eine normale Fahrzeugkontrolle, Papiere bitte. Dann fragte sie, haben sie auch die Ausweise der beiden Mädchen dabei, die sie dann auch bekam. Sie verstrickte mich in ein Gespräch über Urlaub und die Ausweise. Ich antwortete ihr auf die Fragen. Dann wollte ich die jüngere Tochter, die auf dem Beifahrersitz saß, die ältere Tochter saß hinter ihr, etwas fragen, doch zu meinem Entsetzen stellte ich fest, beide Kinder waren weg und ich hatte nichts bemerkt. Während ich durch zwei Beamte abgelenkt war, hatten die anderen beiden Beamten die Kinder aus dem Wagen geholt. Ich muss dann furchtbar gebrüllt haben, wo sind meine Kinder, was ist hier los, ich war außer mir, aber vermutete natürlich, dass meine Frau dahinter steckt. Wollte sie mir doch schon den Urlaub mit den Kindern gerichtlich verbieten lassen. Die Beamtin zeigte mir darauf einen Beschluss der Greifswalder Richterin Schnitzer  wonach das alleinige Aufenthaltsbestimmungs- und Sorgerecht auf die Mutter übertragen wurde. Begründung: Es dient nicht dem Wohl der Kinder beim Vater zu sein und von Gefährdung war die Rede. Die Kinder waren weg!

Die Beamtin fuhr mich mit meinem Pkw zur Polizeiwache. Dort schloss man hinter mir die Türen ab, so dass ich mich nur im Wachraum und Flur aufhalten konnte. Ich versuchte meinen Rechtsanwalt Dr. Gerhard anzurufen ohne Erfolg. Ich rief viele Freunde an und schilderte was mir passierte. Ich muss wohl auch dort außer mir gewesen sein, denn ein junger Beamter mahnte mich drastisch zur Ruhe, worauf ich antwortete, ich möchte sehen ob sie ruhig bleiben wenn man ihnen ihre Kinder wegnimmt. Über zwei Stunden mussten ich und Familie Dr. Marten dort verbringen, bis man mir sagte, ihre Frau ist soeben mit den Kindern und einer Beamtin vom LKA Schwerin vom Hof gefahren. Ich war platt! Nach einer weiteren halben Stunde konnten wir dann fahren. Es war inzwischen ca. 18 Uhr.

Was ich natürlich nicht wusste, in der Zwischenzeit hatte man vergeblich versucht beim Richter Könning einen Haftbefehl gegen mich zu bekommen. Dann hätte man mich dort direkt verhaftet.
Zum Abschied schrieb mir noch die Beamtin die Namen von sich und dem Kollegen auf mit ihren Telefonnummern, falls ich ihre Hilfe brauchen könnte. Leider ging der Zettel bei der Staatsanwaltschaft verloren.

Wir fuhren nun im Konvoi nach Greifswald, meist Dr. Marten vorweg und ich hinterher. Zwischendurch besuchten wir eine Raststätte.   Während der Fahrt hatte ich alle möglichen Nummern in meinem Handy angerufen und von meinem Entsetzen berichtet, dass man mir die Kinder weggenommen hatte. Leider waren diese Telefonate, obwohl alle mitgeschnitten wurden, nicht von der Staatsanwaltschaft zu bekommen. Bis auf 3 oder 4 Gespräche wo ich negativ (z. B. bei meinem Bruder = Drecksau) über meine Frau gesprochen habe. Der Richter Haubold im ersten Strafprozess hatte dafür aber Verständnis.

Auf der Autobahn A20 trennte ich mich von Dr. Marten und fuhr mit höherer Geschwindigkeit, weil ich wusste, dass Uli noch auf mich wartete.

Gegen 01:00 Uhr fuhr ich dann in Greifswald in die Fischstraße und hielt an der Einfahrt zum Parkplatz. Uli hatte ich per Telefon informiert. Er kam dann auch schon auf mich zu, als ich überall auf der Fischstraße Blaulicht sah. Mindestens acht Polizeibeamte stürzten sich auf mich. Rissen die Autotüren auf, zerrten mich heraus, Hände aufs Dach, Beine auseinander, wo haben sie Waffen. Uli sagte später so etwas kannte er bisher nur aus amerikanischen Kriminalfilmen und so wie ich würde sich kein Schuldiger verhalten. Dies sagte er später auch sehr drastisch aus bei seiner polizeilichen Vernehmung. Ich wurde dann ins Polizeirevier gebracht. Dort zeigte man mir den polizeilichen Haftbefehl worin stand, ich werde beschuldigt jemanden beauftragt zu haben, meine Frau zu erpressen einen Wechsel zu unterschreiben und danach zu ermorden. Ich sagte sofort, so blöde kann doch keiner sein, was soll denn passieren wenn ich mit dem Wechsel zur Bank komme!? Aber für Polizei und Staatsanwaltschaft und Bereitschaftsrichterin ergaben sich wohl keine Zweifel.

Ich regte mich so auf, dass ich Herzbeschwerden bekam und wurde durch Notarzt ins Krankenhaus verbracht. Dort bewachten mich immer zwei Polizeibeamte. Nach Herzkathederuntersuchung wurde ich dann einen Tag später ins Gefängnis nach Bützow gebracht. Dort kam ich in die Krankenabteilung mit 3-er Belegung. Bis zu meiner Haftprüfung am 25.09.2009 blieb ich hier, was ich der untersuchenden Ärztin bei der Einweisung zu verdanken habe. Diese sagte später zu meinem Strafverteidiger Löcker, wenn einer unschuldig ist, dann Herr Theißen. Ich habe die ganze Zeit geheult, ich wusste nicht wie mir geschah, aber die Mitgefangenen sorgten dafür, dass ich genug Beruhigungsmittel bekam.

Bis zum 10.09.2009 wusste ich nicht mit wem meine Frau mich betrügt. Dann kam RA Löcker zu mir und berichtete, dass meine Frau am 09.09. richterlich vernommen wurde u. a. weil man am 1. oder 2.09. ein Telefongespräch mitgeschnitten hatte, wo ihre Beziehung zu Schröder zutage kam. Dies hatten beide bei früheren Vernehmungen abgestritten. Schröder!? Ich wollte nicht glauben, dass sie so dumm sein konnte. Bei der richterlichen Vernehmung wurde auch nach widersprüchlichen Aussagen in Punkto Mordvorwurf gefragt. Sie konnte sich dann nicht mehr erinnern. Aufgrund dessen musste der Staatsanwalt den Mordvorwurf gegen mich fallen lassen. Was ich bis heute nicht begreife, dass die Staatsanwaltschaft mich dann doch noch wegen versuchter räuberischer Erpressung vor Gericht brachte!? Aufgrund der Vorwürfe einer nachweislichen Lügnerin! Den Mitschnitt des Telefonates wollten meine Verteidiger im Strafverfahren dringend haben, weil die Beiden, einen Tag nach meiner Verhaftung, darüber sicher auch sprachen. Dieser Telefonmitschnitt, den zuletzt Staatsanwalt Kuhlmann hatte, ist nicht mehr vorhanden.

Staatsanwalt Kuhlmann sagte damals zu RA Löcker: Was bildet sich Frau Theißen eigentlich ein, Herr Schröder ist verheiratet und er wird sich nie von seiner Frau trennen. Das kann er gar nicht!

Während ich im Gefängnis saß, schickte meine Frau mir eine Klage über 45.000 € und später einen Mahnbescheid über mehr als 300.000 € an ihre Anschrift. Ich konnte natürlich keinen Widerspruch einlegen. Dies war, wie es die LG Richterin Ewert im Beschluss vom 09.11.2009 (6 O 479/09) i. S. Klage 45.000 € ungesetzlich, aber dennoch konnte meine Frau später eine Anklage abwenden.

Am 25.09. hatte ich Haftprüfungstermin in Stralsund. Ich wurde über die Haftanstalten Neubrandenburg und Stralsund dahin gebracht. Mit meinem Rechtsanwalt Löcker war ich in einem Vorraum, wo ich ca. 1 Stunde warten musste weil der Richter Wittke mit Staatsanwalt Kuhlmann telefonierte. Herr Kuhlmann, wie sich ja herausgestellt hatte, ein Bekannter von Schröder, hatte am 03.09. den Fall übernommen, den vorher Staatsanwalt Schäfer bearbeitet hatte.

Mit Herrn RA Löcker besprach ich, dass er, sollte ich weiterhin in Haft bleiben, Herrn Notar Hoischen mit ins Gefängnis bringen solle, wegen meinem Testament. RA Löcker sprach auf mich ein, er habe mit dem Richter besprochen, wenn ich zugäbe nur zu Uwe Schulz gefahren zu sein damit er oder ein anderer von meiner Frau Geld eintreiben sollte, dann würde ich aus der Haft entlassen. Dies bestätigte RA Löcker später auch ausdrücklich vor dem Landgericht Stralsund. Es wurde aber nicht protokolliert. Ich machte dementsprechend, obwohl unwahr, meine Aussage. Der Richter wollte nach meiner Aussage meine Haftentlassung aber noch 10 Minuten mit Staatsanwalt Kuhlmann telefonieren. Dies Telefonat dauerte über eine Stunde, aber der Richter Wittke hatte sich wohl durchgesetzt und ich wurde entlassen. Die furchtbarste Zeit meines Lebens war vorbei, aber ich ahnte nicht, was noch alles auf mich zukommen würde.

Meine Schwester Geli war extra nach Stralsund gereist um mich in der Freiheit zu empfangen. Sie brachte mir auch von meiner Exfrau Wally Pommee-Theißen 1.000,00 Euro und ließ mir von ihr versichern, dass sie mich, so lange sie die Möglichkeit dazu hat, unterstützen wird, weil ich ein anständiger Mensch  und immer fair gewesen bin. Wally hat mich die ganze Zeit finanziell unterstützt, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Aber auch andere Leute haben mich unterstützt, wie meine Geschwister und meine Freunde, denen ich hiermit nochmal ausdrücklich danke. Ohne diese Hilfen könnte ich nicht alles was man mir antut überstehen. So hatte mich meine Frau noch angezeigt wegen Untreue und Unterschlagung, woraufhin man mich anklagte und 300.000 € auf meinem Konto arrestierte. Mit diesem Geld wollte ich ein neues Bauprojekt anschieben, was mir dann aber nicht mehr möglich war. Der Anklage wurde zweimal nicht stattgegeben und ich bekam zwei Jahre später, unmittelbar nach meinem zweiten Freispruch, das Geld freigegeben, was meine Frau am gleichen Tag aber mit dem erworbenen Titel, pfänden ließ.

Meine Frau hatte zwischenzeitlich eine Härtefallscheidung beantragt, die aber später nach meinem Freispruch, zurückgezogen wurde. Für Juli und August 2009 hatte sie mir „großzügig“ monatlich 2.000 € Unterhalt bezahlt, obwohl sie wusste, dass alleine meine Verpflichtungen für Versicherungen und Hypotheken doppelt so hoch waren, diese Zahlungen hatte sie dann eingestellt. Ja! Wenn man bedenkt, dass sie alles was sie hat nur durch mich hat! Jeder sagt unglaublich, unfassbar, aber wahr.

Es ging dann los mit ihren zivilrechtlichen Forderungen, die sie, soweit schon entschieden, überwiegend gewann. War ich doch der Verbrecher, der der armen Frau Leid antun wollte bzw. angetan hat. (Siehe Urteil Haubold!)

Wie schon beschrieben musste ja der Staatsanwalt Kuhlmann, aufgrund der Lügen meiner Frau, die Mordanklage gegen mich fallen lassen. Er klagte mich jetzt aber wegen schwerer räuberischer Erpressung an, und zwar sehr intensiv und beharrlich. Am 10.08.2010, 24.08.2010 und 31.08.2010 fand endlich der Prozess gegen mich und Schulz statt. Es drehte sich hauptsächlich darum, ob mir denn die Forderung zustand. Am 24.08. wurde meine Frau vernommen. Sie las ca. 12-15 Seiten mit Maschine beschriebenes DIN A4-Papier vor. Darin schlimmste Beleidigungen und Vorwürfe gegen mich, von Morddrohungen usw. war die Rede. Seit 2007 hätte Sie ein Martyrium bei mir gehabt. Es wäre einfach gewesen dazu einmal unsere damalige Nachbarschaft zu befragen. Wir galten als Musterpaar. Auch SMS, welche sie in dieser Zeit an mich schickte, sprechen eine andere Sprache. Alles egal, es ging ja nur darum mich unbedingt zu verurteilen. Ich möchte hier nicht behaupten, dass darauf der Direktor des Greifswalder Amtsgerichts Einfluss gehabt haben könnte. Dieser Dr. Dräger sitzt im Aufsichtsrat der Volksbank Greifswald und Dr. Schröder ist der Aufsichtsratsvorsitzende. Aber deutsche Richter sind unabhängig. Nach Ende der Vorlesung meiner Frau fragt RA Löcker: Frau Theißen haben sie das selber geschrieben? Sie kann nämlich weder vernünftiges Deutsch, noch Maschinenschreiben! Diese Frage brachte sie natürlich völlig aus der Fassung. RA Löcker und mir war klar, dass der Schreiber dieses Pamphletes Schröder war. Nach langem Hin und Her log sie dann aber ihre Anwälte hätten das geschrieben. Leider fragte RA Löcker nicht weiter. Schulz war, laut ihrer Aussage, jetzt aber ihr Lebensretter und konnte seines Freispruchs sicher sein.

Mein Bericht über den Prozessverlauf am 24.08.2010  /  Vernehmung meiner Frau:

Frau Theißen erschien mit Leibwächter, der vor dem Verhandlungsraum wartete. Im Zeugenstand las sie eine ca. 12-15seitige Niederschrift vor. Mein Verteidiger Löcker fragte sie nach ihrem Vortrag, Frau Theißen haben sie dies selbst geschrieben? Sie war sehr irritiert und antwortete nach mehrmaligem Nachfragen, „das haben meine Verteidiger geschrieben“. Uns war klar, dass dies nur Schröder war. Herr Schröder war auch als Zeuge geladen, hatte aber einen Krankenschein bringen lassen. Er ist nun für den 31.08.2010 neu geladen.
Frau Theißen gab dann eine Erklärung ab, wonach sie mit mir sozusagen die Hölle auf Erden gehabt habe. Demütigungen, Drohungen und dergleichen, besonders ab dem Jahr 2007. Unter anderem erzählte sie von einem Wutausbruch von mir in Wien im Juni 2009. Dieser fand wirklich statt, sie erwähnte aber nicht, dass sie diesen massiv, indem sie mich zuerst anbrüllte, provoziert hatte. Völlig wahrheitswidrig erzählte sie, ich hätte sie dann im Aufzug mit dem Tod bedroht, sollte sie einen anderen Mann haben. Dies war alles vor dem 21.06.2009, da war nämlich die Rückfahrt von Wien. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich immer noch keine Ahnung, dass sie mich schon lange betrügt. Erst am 23.06.2009 begann unsere Trennung!
Sie beschuldigte mich weiter in übelster Art und Weise! U. A. als „Narzisstischen Egoisten“!
Frau Theißen schilderte dann den Besuch von Herrn Schulz am 17.08.2009 bei ihr. Er habe ihr erzählt, der „Angeklagte“ (so nannte sie mich die ganze Zeit!) habe ihm 600 T€ geboten, damit er sie umbringen lasse. Dies könne er aber nicht machen. Da er erwähnte Beweismaterial gegen den „Angeklagten“ zu haben, fragte sie ihn wie viel er dafür haben wolle und wenn er mit zur Polizei gehen werde. Herr Schulz habe dann die Summe von 250 T€ genannt. Frau Theißen wiederholte mehrmals, dass also der Herr Schulz ihr das Leben gerettet habe. Am Ende ihres sehr langen Vortrages fragte sie der Staatsanwalt Kuhlmann: Frau Theißen sie haben eben mehrmals erwähnt, der Herr Schulz war ihr Lebensretter. Was ich aber nicht verstehe, dass sie ihn dann 4 Wochen ins Gefängnis gebracht haben? Bedanken sie sich so bei einem Lebensretter. Frau Theißen wusste darauf, wie auf viele andere Fragen, auch meiner Verteidiger, keine Antwort. Sie blickte nur hilfesuchend immer wieder zu ihrem Anwalt RA Pasler. Der konnte ihr aber auch nicht helfen. So sagte dann der vorsitzende Richter Haubold zu meinen RA Löcker: Bitte stellen sie der Frau Theißen sehr einfache, kurze Fragen, damit sie die versteht. Herr Löcker fragte dann auch wie denn so unsere Zusammenarbeit im Geschäft war, was ich gemacht habe usw.. Sie hatte vorher nämlich vorgetragen, dass im Grunde genommen ich nur auf ihre Knochen gelebt habe und durch mich ihre Firmen fast ruiniert wurden. Deshalb habe sie dann die Notbremse gezogen und sich von mir getrennt. Auf befragen von RA Löcker bestätigte sie, dass die Vermögensübertragungen 2004 auf sie nur erfolgten um das Familienvermögen zu sichern!
Nach dieser Vernehmung wurden dann noch ihre Cousine und ihre Schwester vernommen. Beide wurden vom Staatsanwalt gefragt wie Frau Theißen sie am 17.08.2009 informiert hat. Beide antworteten genau gleich: Sabine habe sie angerufen und geschildert, ein Herr Schulz habe sie aufgesucht und erzählt, Manfred habe ihm den Auftrag gegeben sie umzubringen, dafür solle er 600.000 € erhalten. Er würde davon aber absehen wenn Sie ihm 250.000 € bezahle. Der Staatsanwalt fragte dann sehr eindringlich: hat das Frau Theißen wirklich so gesagt, Frau Theißen hat das nämlich ganz anders geschildert. Beide blieben aber mit Bestimmtheit dabei: genau so hat Sabine es erzählt! Damit war wieder eine Lüge der Frau Theißen enttarnt.
Später wurde mein RA Zöllner vernommen. Dieser sagte aus, dass ich auf jeden Fall Forderungen in beträchtlicher Höhe an meine Frau habe. Bis zum 31.08.2010 müssen wir das noch belegen. Damit kommt dann auch der Staatsanwalt nicht umhin mit meinem Freispruch einverstanden zu sein! Herr Schulz ist nach der Aussage meiner Frau auch freizusprechen!

So haben wir unter Mordverdacht im Gefängnis gesessen und ich bin ein Jahr lang wie ein Schwerverbrecher behandelt worden! Durch die Beschuldigungen meiner Frau!

25.08.2010   gez.: Manfred Theißen


Nach dem dritten Verhandlungstag musste mich der Richter Haubold dann auch freisprechen, weil man mir nur versuchte Nötigung nachweisen könnte und dies ist nicht strafbar. Auf meinen strafbefreienden Rücktritt wollte man gar nicht eingehen. Im schriftlichen Urteil verurteilte mich dann der Richter noch moralisch, welches darin gipfelte, dass mir schwerste Verbrechen gegen meine Frau zuzutrauen sind. Diese Beurteilung konnte diese natürlich in den weiteren gerichtlichen Auseinandersetzungen sehr gut gebrauchen um meinen Leumund weiter zu zerstören.
 
Gegen meinen Freispruch legte Staatsanwalt Kuhlmann Berufung ein und meine Frau verkündete überall, dass ich im Berufungsprozess 100%ig verurteilt würde. Gegen Schulz legte der Staatsanwalt keine Berufung ein, aber meine Frau. Wollte sie ihren Lebensretter, den sie als Dank schon ins Gefängnis werfen ließ, doch noch verurteilt sehen?

In allen Zivilverfahren war ich aber augenscheinlich weiterhin der üble Verbrecher und ich bekam Urteile und Beschlüsse, die auch meine Rechtsanwälte am deutschen Rechtsstaat zweifeln lassen.
Entsprechend wurde ich auch bei den Familiengerichten behandelt. So durfte ich meine beiden Töchter ausschließlich mit ihrer Kinderfrau sehen. Um dieses für mich unwürdige und für die Kinder belastende Prozedere zu beenden, habe ich schließlich auf den Umgang verzichtet. So hat sie ihren beiden Töchtern auch den Vater genommen.

Der Berufungsprozess vor dem Landgericht Stralsund fand an vier Tagen statt im Juni und August 2011.

Im Vorfeld hatte die Vorsitzende, Richterin Riedelsheimer schon zu meinem Strafverteidiger RA Peiser gesagt: Wenn ihr Mandant nicht jeden Euro, den er angeblich zu bekommen hat, nachweisen kann, so muss ich ihn verurteilen.  

Als Besucher war an allen Tagen Frau Monika Preszly im Gerichtssaal anwesend, die den Verlauf protokollierte. Ich möchte  ihr herzlich danken, auch weil sie mich sehr unterstützt hat. Dieses umfangreiche  Protokoll steht zur Verfügung!

Nach 2 Verhandlungstagen mit einer Ersatzstaatsanwältin stand mein Freispruch eigentlich schon fest. Doch am 3. Verhandlungstag war StaA Kuhlmann wieder da und der Prozess drehte sich um 100%. Staatsanwalt und Richterin wollten mich unbedingt verurteilen.

Trotz aller Bemühungen des StaA Kuhlmann kam aber die Richterin nicht umhin, mich nach dem 4. Verhandlungstag und nach dem dritten Befangenheitsantrag, freizusprechen, da man mir den strafbefreienden Rücktritt nicht widerlegen konnte.

Ca. 1 Stunde nach dem Freispruch rief RA Peiser an und teilte mit, dass Kuhlmann ihn angerufen habe mit folgender Nachricht: er werde von einer Revision absehen, sofern Norbert Kühl seine Strafanzeige gegen ihn zurücknehme und ich auf die Haftentschädigung verzichte.
Norbert Kühl zog die Anzeige zurück. RA Peiser schrieb an Kuhlmann, dass ich auf die Haftentschädigung verzichte, falls er keine Revision einlege, obwohl ich einen Anspruch darauf habe wegen der Rechtswidrigkeit, und obwohl ich derzeit auf Staatskosten lebe (Sozialhilfe) und deshalb eigentlich nicht darauf verzichten dürfte.  
Einige Tage später schrieb Kuhlmann an RA Peiser, dass er keine Revision einlegen wird. Er ginge aber davon aus, dass ich keinerlei Entschädigungsansprüche geltend machen werde. RA Peiser antwortete, dass ich wohl auf die Haftentschädigung, nicht aber auf andere Entschädigungsansprüche verzichte.

Kurz darauf kam die Nachricht, dass Richter Klingmüller die arrestierten 300.000 € auf meinem Konto freigegeben hat (Untreue). Der Beschluss traf am 26.07. ein.
Am 29.07. wurde mir  von Seiten der Commerzbank mitgeteilt, dass S. Theißen die Summe von 320.000 € auf dem Konto gepfändet hat. Nun muss Vollstreckungs-Gegenklage erhoben werden, sobald  der Vollstreckungsbescheid  vorliegt – wieder eine Verzögerung. Diese Klage wurde zweimal abschlägig beschieden und für weitere Bearbeitung wurden 6.200,00 Euro Gerichtskostenvorschuss verlangt. Der Befangenheitsantrag gegen den Richter wurde inzwischen abgelehnt. Beschwerde beim OLG. (Seit über 1 Jahr wurde kein Verhandlungstermin mitgeteilt)

Herr RA Peiser informierte RA Zöllner und mich, Staatsanwalt Kuhlmann habe ihm gesagt: Herr Theißen hat zwar den Strafprozess gewonnen, aber ich werde dafür sorgen, dass er in Stralsund alle Zivilverfahren verliert (s. o.). Für diese Aussage steht Herr Peiser bzw. Herr Zöllner als Zeuge zur Verfügung. Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Kuhlmann wurde inzwischen abgelehnt.

Anmerkung Frau Preszly:
Der eigentliche Hintergrund und Kontext der Strafanzeige wurde beim Prozess nicht beleuchtet, geschweige denn aufgedeckt.  Dabei ist bei näherer Betrachtung der rote Faden nicht zu übersehen: nämlich die Strategie zweier habgieriger Menschen, die Existenz eines anderen zu vernichten mit dem Ziel der eigenen Bereicherung. Die klagende Ehefrau ist dabei Mittel zum Zweck; der eigentliche Drahtzieher hält sich stets im Hintergrund, seine noch aus DDR-Zeiten stammende gut funktionierende Vernetzung mit Gleichgesinnten hat für den Betroffenen, der aus den alten Bundesländern stammt, besonders nachteilige Auswirkungen. Er wurde mit insgesamt 20 Straf- und Zivilklagen überzogen, gegen die er sich nicht mehr wehren kann, da Gerichte Entscheidungen bis zum Ausgang des Strafprozesses vertagen und ihm so die ihm zustehenden Mittel vorenthalten werden. Ich habe den Betroffenen, Manfred Theißen, im Zusammenhang mit dem Prozess kennengelernt und bin erschüttert darüber, wie ihm Stück für Stück die Existenz zerstört wird mit Unterstützung der Gerichte. Auch die Medien waren hieran beteiligt. Die Ostseezeitung nannte ihn u.a. bereits im Vorfeld „ein Monster“; ihr wurde für diese Berichterstattung eine Missbilligung des Presserats ausgesprochen. Ein einziger Pressebericht (Stadtgespräch) war objektiv und beruhte nicht ausschließlich auf Informationen, die von der Ehefrau und Klägerin kamen.  

16.08.2011  gez.: M. Preszly

Wie ich schon erwähnte bekam ich in der Folge Beschlüsse und Urteile, die die Vermutung zulassen, dass Staatsanwalt Kuhlmann seine Ankündigung wahr macht. Obwohl der Generalstaatsanwalt in der Ablehnung der Dienstaufsichtsbeschwerde ausdrücklich darauf hinwies, dass die deutschen Richter unabhängig sind. Ich wage nicht daran zu zweifeln!

Mein Sohn Marco machte eine Anzeige gegen Sabine Theißen wegen Falschaussagen in meinem Verfahren. Kurioserweise wurde diese Anzeige bearbeitet vom Staatsanwalt Kuhlmann, der mich unbedingt zu verurteilen versuchte, und ein Verfahren gegen sie ablehnte. Die Begründung ist haarsträubend falsch. Es wäre auch eine Blamage gewesen, wenn ich widerrechtlich ins Gefängnis gekommen wäre.

Wegen Prozessbetrug habe ich sie später angezeigt, dies wurde genauso abgelehnt und die Beschwerde von uns wurde wegen formeller Fehler abgelehnt. Sonst hätte es ja geheißen, ich wäre aufgrund der Angaben einer Straftäterin in Haft gekommen und zweimal vor Gericht.

Am 13. April 2012 habe ich mich zu einem Gespräch getroffen mit Uwe Schulz, hier das Protokoll:

Gespräch mit Herrn Uwe Schulz am Freitag 13.04.2012 ab 11:30 Uhr. Mit anwesend Monika Preszly

Im Hinblick auf die Strafverfahren gegen uns machte er folgende Aussagen:

1.) Ich hatte das Gefühl, dass mein Anwalt und der Anwalt von Sabine Theißen sich abgesprochen hatten. Zum Beispiel wusste mein Anwalt immer, was die Anwälte von Sabine Theißen unternehmen werden.

2.) Warum hat Sabine erst 5 Stunden später, nachdem ich am 17.08.2009 bei ihr war, bei der Polizei Anzeige erstattet. In dieser Zeit wurde doch alles konstruiert. Ich bin zu ihr, um ihr ins Gewissen zu reden. Sie hat mir dann das Geld angeboten.

3.) Bei den Vernehmungen bin ich bei meinen (falschen) Aussagen geblieben, damit ich mir nicht widerspreche.

4.) Unmittelbar vor der Vernehmung zur Haftprüfung war ich mit meinem Verteidiger in einem Raum, gefliest und Edelstahl, wo er zu mir sagte, ich werde aus der Haft entlassen, wenn ich aussage, dass Manfred Theißen bei mir von Mord gesprochen hat. Dies habe ich aber abgelehnt, weil es unwahr ist.

5.) Am letzten Tag der Berufungsverhandlung in Stralsund, hatte mir mein Anwalt schon morgens gesagt, dass Sabine Theißen die Berufung gegen mich zurück zieht und ich dann als Zeuge gegen Manfred Theißen aussagen soll. Dies habe ich abgelehnt und meinem Anwalt gesagt, Manfred Theißen hat immer die Wahrheit gesagt, aber was Sabine Theißen ausgesagt hat, ist gelogen. Darauf hat mein Anwalt mir geraten, die Aussage zu verweigern.

6.) Ich habe meinem Anwalt immer wieder gesagt, dass Sabine Theißen lügt und Manfred Theißen die Wahrheit gesagt hat.

   
13.04.2012         gez.: Manfred Theißen      gez.: Monika Preszly


Zu 2.) Dies deckt sich auch mit der Zeugenaussage am 17.06.2011 von Norbert Kühl beim Strafprozess vor dem Landgericht Stralsund. Diese Aussage wurde vom Gericht weder beachtet noch protokolliert.


Es geht nun weiter mit Zivilprozessen. Wo ich Forderungen habe, werden diese hinausgeschoben, auch indem meine Frau sich wegen Krankheit entschuldigt oder ihr Anwalt. Man will halt nicht, dass ich zu Lebzeiten zu Geld komme. Am 16.07.2013 ist vor dem Amtsgericht Greifswald jetzt endlich der Unterhaltsprozess, länger war der nicht mehr hinauszuzögern. Ergebnis offen!

Am 27.08.2013 findet der Scheidungsprozess statt. Bereits vor 2 Jahren war unsere Ehe vom Richter Danter am Amtsgericht Greifswald geschieden worden indem der Richter die Vermögensauseinandersetzung im Prozess abtrennte. Auf unsere Beschwerde dagegen bekamen wir vor dem Oberlandesgericht Rostock Recht, weil Scheidung und Vermögensauseinandersetzung zusammen gehören und es ging wieder zurück zum Amtsgericht Greifswald. Es kam ein neuer Richter Dr. Manthei. Dieser verfügte vor drei Wochen die Trennung der Vermögensauseinandersetzung von der Scheidung, weil es Frau Theißen nicht zuzumuten ist über 2 Jahre auf ihre Scheidung zu warten. Mir wird aber zugemutet seit fast 4 Jahren kein Geld zu bekommen und auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen zu sein. Gerechtigkeit!?

Dennoch möchte ich mich an dieser Stelle sehr bedanken bei Dr. Schröder. Er hat mich befreit von einer Person, welche durch ihr Handeln die Werte Anstand, Fairness, Dank, ad absurdum führt!


Nachwort

Ich hatte überlegt meinem Bericht den Untertitel zu geben „ Die STASI lebt“!    Warum?

Der Initiator der üblen Geschichte die mich trifft, Dr. Horst Jürgen Schröder war zu DDR-Zeiten der Leiter der Finanzen im Rat des Kreises Greifswald (obwohl er laut Uni Rostock 1987 promovierte, war zu dieser Zeit sein Dr.-Grad nicht bekannt). Außerdem war er zusammen mit seiner Frau im Auftrag der DDR in Laos um dort das Finanzsystem mit aufzubauen. Ehemalige DDR-Bürger die das hörten sagten immer: Aha Stasi! Seine Freunde waren alle mit der Stasi verbunden, z. B. Herr Büchel, der sein Immobilienbüro im Privathaus Schröders hat, der jetzt meine Grundstücke vermarktet, und  Verwalter meiner Baufirma ist. Früher hatte die Rechtsanwältin Welzel ebenfalls ihr Büro dort, jetzt in einem anderen Haus Schröders. Diese Anwältin (vom Richter Nolte eingesetzt) war zu DDR-Zeiten Richterin am Gericht Greifswald, wurde wegen ihrer Vergangenheit in der DDR aber nicht als Richterin übernommen. Diese Anwältin wurde die Verfahrensbevollmächtigte unserer beiden Kinder. Meine Ablehnung der Anwältin Welzel war laut Richter Nolte nicht möglich. Das Sorgerecht für meine Töchter wurde mir abgesprochen.

Gute Freunde, die die Stasi in der DDR am eigenen Leib erlebten, haben mich gewarnt, sehr vorsichtig zu sein, damit mir nichts Schlimmes passiert. Sicher zu Recht. An einem Pkw, den ich auf meinem Parkplatz parkte hatte man ein Ventil angeschnitten. Als ich mit dem Pkw auf dem Hansaring fuhr verlor der Reifen plötzlich alle Luft. Auch wurde ich von Schröder observiert. Er patroulierte oft an meiner Wohnung vorbei oder parkte mit seinem Auto (Panzer) in der Nähe, so dass er meine Wohnung im Auge hatte.

Deshalb halte ich mich möglichst nicht mehr in Greifswald auf, komme lediglich zu den Gerichtsverfahren dorthin. Ich habe wirklich Angst wenn ich in Greifswald bin!

18.05.2013 Manfred Theißen


 
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